IXDM is offering seminars and lectures as part of the undergraduate studies at the Academy of Art and Design FHNW Basel (see below). We also host our regular Critical Media Lab Colloquium, that is open for interested students, colleagues and guests, as well as workshops and other more irregular teaching activities.

Montagsprogramm

Das IXDM bietet gemeinsam mit dem Institut für Ästhetische Praxis und Theorie (IAeP) das Montagsprogramm der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW an. Das Programm ist ein studiengangs-übergreifendes Wahlpflichtangebot für Bachelor-Studierende der HGK. Die Lehrangebote des IXDM laufen dabei neu unter dem Titel Critical Media Studies.

Eine Kurzübersicht des aktuellen Angebots Critical Media Studies findet sich unten. Detaillierte Informationen zum gesamten Montagsprogramm finden sich auf der Webseite des IAeP.

Critical Media Studies

Critical Media Studies sind der Auseinandersetzung mit und der (Re)konstruktion von experimentellen Design- und Medienkulturen gewidmet. Statt Medienphänomene lediglich oberflächlich zu beschreiben, versucht das IXDM diese durch und mit Medien zu reflektieren und ein Bewusstsein für diejenigen Infrastrukturen und Technologien zu erzeugen, auf denen Design, Kunst, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aufbauen. Neben Kommunikationstechnologien und Massenmedien interessieren uns auch allgemein Objekte und Artefakte, die speichern, übertragen, prozessieren, darstellen und vermitteln.

Critical Media Studies verbinden künstlerische und gestalterische Praxis mit kritischem Denken und theoretisch-historischer Reflektion, um Medientechnologien zu kontextualisieren, in kritische Zustände zu versetzen und Alternativen bereitzustellen. Statt dem reibungslosen Funktionieren eines Systems widmen wir uns dessen kritischen Prozessen, Materialien, Kontexten etc. und beschreiben sie in einer Weise, die für das System selbst kritisch ist.

Critical Media Studies wollen stören, unterbrechen, übertakten; um Objekte und Artefakte zu produzieren, die alternatives Wissen über Phänomene verkörpern: Texte, Sounds, Modelle, Prototypen, Karten, Codes. Statt die Welt zu dekonstruieren, versuchen wir, sie zu erweitern!

Archiv

Kursangebot FS 2019
Kursangebot HS 2018
Kursangebot FS 2018
Kursangebot HS 2017
Kursangebot FS 2017
Kursangebot HS 2016

Kursangebot HS 2019

Vorlesung / 14.15–15.00 / D 3.05 / wöchentlich / ab 23.09.2019

Cycles of Circulation

Jamie Allen, Karolina Sobecka, Sria Chatterjee

Beschreibung
Cycles of Circulation (CC) is a lecture course developing themes of historically-informed artistic research into the representational scheme and potentials between environmental ecologies and media ecologies. Flows of information and flows of matter, in current conditions or planetary crisis, intersect, as so we ask after the appropriateness and possibilities of art, design and media making for reframing and subverting mainstream and industrial cultures’ obsession with “the cycle”.

Interdisciplinary and cross-gender and cross-cultural presentations deconstruct this useful, yet delusive aesthetical paradigm that structures the experience, understanding, and management of planetary ecologies and which presume a balance and harmony, antithetical to lived involvements, economics and policy, and the growing instability of the natural conditions that sustain life on Earth.

Vorlesung / 17.00–17.45 / D 0.01 / wöchentlich / ab 23.09.2019

Sinneserweiterungen und ihre Medien

Shintaro Miyazaki

Beschreibung
Die Vorlesung stellt die Geschichte und Theorie medientechnologischer Sinneserweiterung dar. Während es anfänglich um die Geschichte der Wahrnehmungserweiterung herkömmlicher chemischer, optischer und akustischer Medien wie die Photographie, das Teleskop, das Mikroskop, das Grammophon oder das Stethoskop geht, werden in einem nächsten Schritt elektronisch-analoge Medien wie das Mikrofon, das Radio, generell der elektronische Verstärker und zusätzliche weitaus kuriosere Instrumente wie das Spektrometer behandelt. Parallel dazu stellt die Vorlesung künstlerische und gestalterische Werke, Projekte und Realisierungen aus der Zeit zwischen 1900 und jetzt dar, die sich mit den jeweils neuen Mitteln der Sinneserweiterung beschäftigten und sie reflektieren. In einem dritten Teil wird es sowohl um aktuelle, digital operierende Sensortechnologien gehen, als auch um psychedelische und esoterische Medien (1960er – 1990er) und ihre Kulturen und Auswirkungen auf Kunst und Gestaltung. Es wird also um Psychedelics und Cyberspace gehen. Die Vorlesung dient dazu, einen Überblick über die Geschichte und Theorie der technisch-medialen Sinneserweiterungen zu bekommen.

Kurs / 9.15–12.45 / D 0.01 / wöchentlich / ab 23.09.2019

Visionen Künstlicher Intelligenz im Sci-Fi-Film

Flavia Caviezel

Beschreibung
Filmische Visionen Künstlicher Intelligenz durchziehen die Filmgeschichte: Bereits Werke aus den Anfängen wie Frankenstein (1910) nach dem Roman von Mary Shelley (1818) sind geprägt durch Entwicklungen und Diskussionen in Forschung, Politik und Gesellschaft. Aktuell ist diese Auseinandersetzung insbesondere im Bereich maschinenlernbarer Systeme beobachtbar.

Wir beschäftigen uns in der Veranstaltung mit solchen imaginierten Zukünften und analysieren dabei vor allem das Zusammenspiel von Mensch und Technologie, sowie die künstlerisch-gestalterischen Mittel, die bei der Produktion und Postproduktion der Filme verwendet wurden. Von Interesse ist auch der Bezug dieser filmischen Visionen zu gesellschaftspolitischen Debatten, die während der Entstehungszeit der Filme aktuell waren oder stets noch sind.

Die Auseinandersetzung mit diesen filmischen Werken bildet eine mögliche Inspirationsquelle für die Entwicklung eines eigenen Projekts, das ein mögliches zukünftiges Zusammenspiel zwischen Menschen und (Alltags-)Technologien imaginiert. Die medialen Mittel und Präsentationsformate sind frei wählbar.

Kurs / 9.15–12.45 / D 3.05 / wöchtentlich / ab 04.11.2019

responsive things

Jan Torpus, José Navarro

Beschreibung
Durch explorative Entwicklungsprozesse stellen wir interaktive, kinetische Prototypen her. Sie werden im Critical Media Lab oder im öffentlichen Raum installiert und durch Evaluationen auf ihre Wirkung und Aussagekraft überprüft. Hands-on werden mit einfachen Grundmaterialien, Elektronik und Software spielerische und kritische Projektinhalte entwickelt, die über das gesamte Semester in interdisziplinären Gruppen ausgearbeitet werden. Untersuchungsgegenstände sind Dinge, die sensorisch reagieren und durch physischen Ausdruck in Bezug zum Menschen und zur Umwelt treten. Es geht um die dynamische Übersetzung von Messwerten, die erlebbar gemacht, räumlich inszeniert und gesellschaftlich kontextualisiert werden. Kognitive und emotionale Aneignungsprozesse des Menschen sollen dabei ebenfalls untersucht werden und entsprechende Rückschlüsse in die Gestaltung einfliessen.

Zu Beginn des Kurses werden theoretische Grundlagen und Beispiele aus Kunst und Design erörtert und analysiert. Der Kurs bietet ebenfalls Einblicke in die Methoden und Untersuchungen des anlaufenden Kunstforschungsprojektes «Technologie – Mensch – Design: Paradigmen des Ubiquitous Computing».

Seminar / 15.15–16.45 / A 3.08.2 / wöchentlich / ab 23.09.2019

PWM I – Grundlagen Persönliches Wissensmanagement

Samuel Hanselmann

Beschreibung
Innerhalb der Wissensgesellschaft gewinnt Wissen in allen Bereichen an strategischem Wert und etabliert sich als wertvollste Ressource der heutigen Zeit. Nicht nur für Organisationen, sondern auch für Individuen stellt sich daher die Frage nach Strategien im Umgang mit erfolgskritischem Wissen, um in einer Zeit des stetigen Wandels und steigender Anforderungen agil und konkurrenzfähig zu bleiben.

Das Seminar widmet sich Themen aus dem Bereich des persönlichen Wissensmanagements.

  • Grundlagen Wissensmanagement
  • Ausführliche Auseinandersetzung mit persönlichen Zielen
  • Methoden und Strategien für das individuelle Zeitmanagement
  • Umgang mit Informations- und Wissensquellen
  • Techniken zur gezielten Suche, Verarbeitung und Verwaltung von Informationen und Wissen
  • Methoden zur Reflexion und Aufbereitung von Erfahrungswissen
  • Techniken aus dem Bereich des Selbstmanagements
  • Strategien zur Steigerung der eigenen Produktivität
  • Technische Werkzeuge des Wissensmanagements
  • Kompetenzentwicklung und Wissensstrategie

Der Seminarleitung ist es ein zentrales Anliegen, den Teilnehmenden bewährte und praxisnahe Strategien, Methoden und Werkzeug zu vermitteln, die sie direkt in ihre eigenen Tätigkeiten integrieren können und dadurch ihre persönliche Strategie im Umgang mit Wissen weiterentwickeln können.

Seminar / 15.15–16.45 / D 2.05/2.06 / wöchentlich / ab 23.09.2019

Imagining Otherwise

Maya Ober, Laura Pregger, Claudia Mareis, Jörg Wiesel

Beschreibung
Imagining Otherwise: discussing fluidity and non-binaries, narratives and borders, bodies and spaces is a seminar focusing on diverse aspects of artistic and design practice, opening a platform for a horizontal exchange. With the invited guests, every week, we will focus on topics dealing with art and design from an intersectional perspective, striving to explore the ways of emancipatory practices. Collectively we will explore how intersectionality can inform how we design, make art, study and teach. We don’t have fixed answers, but we do want to pose many questions. Come and discuss with us, question, argue and engage!

In the course of semester, we will host the following guests: Deborah Holman, Muhammad Jabali, Dr. Aylin Yildrim Tschoepe, Prof. Griselda Flesler, Prof. Dr. Dorothée King, Mayar El-Hayawan, Dr. Danah Abdulla, Nadia Lafranchi, Ornella Galvani, Rahel El-Maawi

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